Wenn du dich fragst, ob Trockenfutter, Nassfutter oder BARF die beste Wahl für deinen Hund oder deine Katze ist, bist du nicht allein. Die Auswahl an Tiernahrung ist riesig – und leider sind nicht alle Produkte so gesund, wie sie oft beworben werden. Ich möchte dir in diesem Beitrag offen und ehrlich erzählen, was wirklich in Fertigfutter steckt, worauf du achten solltest und wie du die Ernährung deines Lieblings nachhaltig verbessern kannst.
1️⃣ Die häufigsten Inhaltsstoffe – was steckt wirklich drin?
Wenn ich mit meinen Kund:innen spreche, höre ich oft: „Ich dachte, das Fertigfutter enthält hauptsächlich Fleisch.“ Doch die Realität sieht oft anders aus.
🔍 Tierische Nebenerzeugnisse sind ein weit verbreiteter Inhaltsstoff. Dabei handelt es sich meist um Schlachtabfälle wie Häute, Knochenreste oder Innereien minderer Qualität.
Das ist nicht grundsätzlich schlecht, wenn es hochwertig verarbeitet wird, aber viele Hersteller nutzen günstige Rohstoffe, die wenig Nährwert bieten.
Eine Kundin von mir, Jana, erzählte mir, wie sie früher nicht auf die Deklaration geachtet hat. Erst nach einer Futteranalyse haben wir festgestellt, dass ihr Hund vor allem minderwertige Nebenerzeugnisse gefressen hat. Kein Wunder, dass sein Fell stumpf war und er oft Blähungen hatte.
🔍 Getreide und Füllstoffe wie Weizen, Mais oder Soja finden sich häufig in Fertigfuttern, weil sie billig sind und die Kassen der Hersteller füllen. Doch für viele Hunde und Katzen sind diese Kohlenhydrate schwer verdaulich und können Allergien auslösen.
Mein eigener Australian Shepherd Leni hat zum Beispiel früher Trockenfutter als Leckerli mit viel Getreide bekommen – bis ich auf eine getreidefreie Variante umgestellt habe. Innerhalb weniger Wochen verbesserte sich ihr Hautbild deutlich.
🔍 Künstliche Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Aromastoffe und Konservierungsmittel sind in vielen Produkten enthalten, um das Futter optisch ansprechend zu machen und die Haltbarkeit zu verlängern.
Leider können diese Zusatzstoffe bei empfindlichen Tieren Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen.
Ich rate meinen Kund:innen deshalb immer: Wenn möglich, möglichst wenig künstliche Stoffe.
2️⃣ Qualitätsmerkmale – So erkennst du gutes Futter
Wie kannst du sicher sein, dass dein Futter hochwertig ist?
Hier meine wichtigsten Tipps aus meiner Beratungspraxis:
✔ Ein hoher Fleischanteil ist essenziell – mind. 60-70 % bei Hunden, 90-100 % bei Katzen. Denn Fleisch ist der wichtigste Nährstofflieferant für unsere fleischfressenden Freunde.
✔ Klare Deklaration: Alle Zutaten sollten nachvollziehbar sein. Wenn du Begriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ liest, recherchiere genauer.
✔ Keine unnötigen Zusätze wie Zucker oder künstliche Aromen. Sie täuschen oft eine höhere Akzeptanz vor, können aber langfristig schaden.
Einer meiner Kunden, Thomas, war sehr überrascht, als wir gemeinsam seine Katzenfutter-Sorten analysiert haben.
Das vermeintliche „Premiumfutter“ enthielt kaum Fleisch und viele Füllstoffe. Nach einer Umstellung auf eine qualitativ bessere Marke mit transparenten Zutaten ging es seinen Katzen deutlich besser: mehr Energie, glänzendes Fell und weniger Verdauungsprobleme.
3️⃣ Trocken- vs. Nassfutter – Was ist besser?
Hier gibt es keine pauschale Antwort, denn jedes Tier ist anders. Doch ich sehe in meiner Beratung zwei klare Tendenzen:
💧 Nassfutter hat einen höheren Feuchtigkeitsgehalt (bis zu 80 %) und ist meist besser verträglich. Es unterstützt die Nieren und Harnwege besonders bei Katzen, die oft zu wenig trinken.
🌾 Trockenfutter ist praktisch in der Lagerung und Dosierung, enthält aber oft viele Kohlenhydrate und wenig Feuchtigkeit. Das kann langfristig den Stoffwechsel belasten.
Ich empfehle, wenn möglich, den Anteil an Nassfutter im Futterplan zu erhöhen und auf qualitativ hochwertige Produkte zu achten. Kombiniert mit individuell abgestimmter Futteranalyse kann das die Gesundheit deines Tieres enorm verbessern.
Mein Fazit: Nicht jedes Fertigfutter ist schlecht – aber es lohnt sich, genau hinzusehen!
Ich selbst habe lange nach dem optimalen Futter für Leni gesucht. Durch viel Ausprobieren, Lesen und Weiterbildung habe ich gelernt, dass die Qualität der Zutaten der Schlüssel ist. Auch wenn du nicht komplett barfen möchtest, kannst du durch bewusste Auswahl viel Gutes für deinen Liebling tun.
📩 Möchtest du wissen, ob dein aktuelles Futter optimal für deinen Vierbeiner ist? Ich helfe dir mit einer individuellen Futteranalyse! Melde dich gerne bei mir. 🐾
🐾 Wer ich bin und wie ich dich unterstütze
Ich bin Claudia, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen. Mit Herz, Fachwissen und viel Leidenschaft helfe ich dir, die passende, artgerechte Ernährung für deinen Vierbeiner zu finden – egal ob BARF, selbst gekocht oder hochwertiges Fertigfutter.
Viele meiner Kund:innen schätzen meine ehrliche und individuelle Beratung, die auf die Bedürfnisse ihres Tieres eingeht.
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Persönlicher Tipp zum Schluss:
Wenn du Futter wechselst, mache es immer langsam und beobachte dein Tier genau. Veränderungen im Fell, der Verdauung oder dem Energielevel sind gute Hinweise, ob das Futter passt oder nicht. Und vergiss nie: Qualität vor Marketing!